Die Züchtung von Rosen…

…lässt mich nicht los. Warum gerade Rosen? Natürlich weil sie toll aussehen…und weil sie so groß sind. Das macht es nämlich wurstfingrigen Männerhänden leichter, die feinen notwendigen Schnitte mit der Nagelschere durchzuführen, wie zum Beispiel das Entfernen der Staubgefässe der zu befruchtenden Blüte. Und AUSSERDEM rankt die hagebuttenbildende Rose hinauf zu unserem Badezimmerfenster, so dass ich bequem stehend durch das geöffnete Fenster arbeiten kann.

Und so geht man vor: man entfernt mit der Nagelschere die Blütenblätter einer sich öffnenden Knospe, die noch nicht von Bienen etc besucht werden konnte. Dadurch schließt man ungewollte Fremdbestäubung aus.

Dann entfernt man mit der Nagelschere ALLE Staubgefässe, um Selbstbefruchtung zu verhindern.

Dann trägt man den Pollen der auserwählten Befruchterart auf die hoffentlich noch unversehrte Narbe auf.

Anschließend hüllt man ein Tütchen um die Blüte und hofft, dass eine Befruchtung stattgefunden hat. Im Herbst bildet sich eine Hagebutte.

Sie ist mickrig, aber sie wächst langsam und wird wohl Samen enthalten, wenn auch nur wenige. Diese werde ich im Herbst ernten und aussäen, und dann heißt es Abwarten.

Ach ja: die ‚Mutterrose‘ ist Rosa sempervirens, die ‚Vaterrose‘ Rosa glauca. Ihr könnt sie ja mal googeln und spekulieren, wie das Ergebnis aussehen könnte 🙂

Anhang: die Kreuzung Rosa sempervirens x Rosa majalis

Merkmale von Rosa sempervirens sind bisher nicht zu entdecken, sie gleicht eher Rosa majalis, hat allerdings eine halbgefüllte Blüte und duftet nicht.

11 Kommentare

  1. Sehr interessant und wirklich spannend … vielleicht recht weiße Blütenblätter mit einem rosa Rand 🤔
    Oder rosa weißes Zebra 🤔
    Oder wie der Papa nur heller 🤔
    … oder wie die Mama mit roten Pünktchen 🤔
    Gibt es ein Ziel, wie es aussehen soll oder ist es ein Experiment mit ganz offenem Ausgang ?

    Gefällt 1 Person

    • SEHR cool😀
      Ich habe schon vieles aus Samen gezogen, sogar einen Birnbaum, der in diesem Jahr zum ersten mal Früchte schenkt, ausserdem einen Apfelbaum mit kleinen rotfleischigen Früchten und einen Pflaumenbaum mit länglichen grünen Früchten. Ich nenne sie Reneklodenzwetschge.

      Gefällt 1 Person

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