Vollversammlung im Oktober

Selbstbewusstsein: Ich begrüße Euch zur Oktober-Vollversammlung. Ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter.

Schweinehund: Ja, geht so. Der Antreiber ist mir aber ganz schön lästig. Der kann weg.

Antreiber: Also bitte, ohne mich würde sie eingehen. Ist so schon schlimm genug mit ihrer Faulheit. Der Schweinehund sollte eingeschläfert werden.

Schweinehund: Was fällt dir denn ein?

Selbstbewusstsein: Das geht jetzt wirklich zu weit.

Antreiber: Entschuldigung. Ich wollte sagen, der Schweinehund könnte sich vielleicht  Urlaub nehmen und in den Garten gehen.

Selbstbewusstsein: Gibt es sonst noch etwas zu besprechen? Scheint ja alles gut zu laufen.

Angst: Sie gibt zu viel Geld aus. Wir werden bald furchtbar arm sein. Wir werden nichts mehr zu essen haben. Wir werden bei Wasser und Brot das Leben fristen müssen.

Geiz: Sie sollte das Geld besser zusammenhalten. Wozu eine neue Jacke, wenn sie schon drei hat?

Vernunft: Ja, stimmt eigentlich. Drei Jacken hängen im Schrank. Davon sind zwei schon furchtbar alt und eine wird nie getragen.

Kritiker: Die ist aber auch viel zu blau!

Lebensfreude: Sie hat sich in die neue Jacke verliebt! Sie wollte mal wieder so richtig schön aussehen.

Kritiker: Das wird sowieso nichts mehr, da helfen auch keine Jacken und Schuhe. Sie ist alt, die Knie sind kaputt, sie hat dünne Haare, sie ist dick. Furchtbar.

Nörgler: Genau!

Liebe: Einspruch!

Selbstbewusstsein: Stattgegeben. Abwertungen sind nicht mehr erlaubt.

Liebestöter: Was soll man denn bei der noch aufwerten?

Kritiker, Nörgler und Zweifellachen

Selbstbewusstsein: RAUS!

Die bösen Gesellen verlassen die Versammlung und treffen sich murrend im Garten.

Vernunft: Dann die geplante Silvesterreise! Viel zu teuer.

Lebensfreude: Aber richtig wichtig!

Inneres Kind: Ich freue mich so!

Vernunft: Ja, aber…..

Liebe: Sie hat auf ihre Wünsche gehört und sich einen erfüllt. Das verschafft mir mehr Platz und ich mache mich bereit zu wachsen.

Angst: Ja, aber das Geld braucht sie doch später!

Selbstbewusstsein: Wie geht es ihr?

Sorge: Richtig gut. Sie hört Musik. Sie ist zufrieden. Sie spürt uns. Sie nimmt meine Unterstützung immer besser an.

Selbstbewusstsein: Das höre ich gerne. Wir bleiben am Ball!

Sorge: Ja, unbedingt. Sie weiß übrigens, dass sie auf ihr Geld achten muss.

Geiz: Dafür werde ich schon sorgen!

Sorge: Nein, halte dich etwas zurück. Sie muss auch gegenwärtig Geld für sich ausgeben dürfen. Sie lebt jetzt und ist noch einigermaßen fit.

Inneres Kind: Ich bin ihr so dankbar, dass ich mich wieder so lebendig fühlen kann. Sie sorgt so gut für mich.

Sorge: grinst

Selbstbewusstsein: Schön, dann ist alles im grünen Bereich. Ich danke euch und schlage vor, dass wir uns im November wieder treffen. Eine Arbeitsgruppe wird die Zeit bis dahin nutzen und erarbeiten, welche Aufgaben in diesem Jahr noch zu bewältigen sind.

Liebe: Ich übernehme den Vorsitz.

Lebensfreude, Vernunft und Sorge melden sich an.

Inneres Kind: Ich will auch!

Selbstbewusstsein: Nein, du gehst jetzt spielen und schreiben!

Regine im Oktober 2017

 

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