Welle

Da ist mir zu unserem Thema Wasser noch ein wunderschönes Gedicht eingefallen.

Welle

Welle, laß dich umarmen,
obwohl du mich zu Boden schlägst,
mir den Halt
meiner Füße versagst.
Aufwühlend und schäumend
kommst du daher,
wild und ungezähmt.

Folgend dem Sturm!

Wildes Aufbäumen tanzt
mit Schaum auf deinen Kämmen.

Ohne Wind bist du zahm und matt,
denn nach dem Sturm
schmeichelnd du meinen Fuß umspülst.

Glitzernd plätschern deine Wellen
im Abendwind,
die Nacht
erwartend.

© Otto Reinhards

(*1911), deutscher Dichter

 

Schönen Start in einen hoffentlich wunderbaren Freitag Euch!

 

 

 

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2 Kommentare

  1. Das war gerade ein wunderbarer Start in den Freitag 😃, danke. Ja auch in der Musik bekommt Wasser immer wieder Aufmerksamkeit – nicht nur in der Klassik bei Haendel und Smetana, auch in Rock und Pop. Ich denk da gerade an „Kaltes klares Wasser“ oder „Smoke on the water“. Dazu noch die „Partykracher“ (ich mag nicht Volksmusik sagen 😬) von „An der Nordseeküste“ bis zu Santianos „Es gibt nur Wasser überall“. Ist schon erstaunlich, oder?
    Trotzdem bin ich grad froh, Haendels Musik zum Kaffee genossen zu haben, gerade das Hauptthema ist wunderbar.
    Dunstige Morgengrüsse aus dem Norden 😃
    …ich werd jetzt mal hier die Welle machen 😉

    Gefällt 1 Person

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