Verloren

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Irgendwo zwischen dem

Hier und Jetzt

habe ich mich verloren.

Zwischen all dem

Müssen und Sollen.

Gerade eben war ich noch da.

Ich schaue in den Spiegel

und sehe nichts.

Ich schreie,

doch ich höre mich nicht.

In der Sonne sehe ich

den Schatten meiner Selbst.

Wo bin ich,

wo will ich hin?

Mir ist kalt.

Wenigstens das

spüre ich noch.

Sonst nichts.

Wo werde ich mich wiederfinden?

Siehst Du mich überhaupt?

 

Fiktion

(Foto Pixabay)

18 Kommentare

  1. In jedem Satz den wir schreiben, sind wir auch immer ein wenig wir selbst. Ich empfinde es nicht als schwarz. Jede Seite hat die Berechtigung frei gelebt zu werden. Muss sogar gelebt werden und Zeilen wie die deine, auch wenn nur Fiktion, erinnern uns daran. Deine „schwarze Woche“ halte ich für eine gute Idee. Da wäre ich dabei.
    Lg Robert

    Gefällt 3 Personen

  2. Oft kreisen solche Gedanken in einer Wartezone…da hat man nicht gleich Bleistift und Papier zur Hand…und schwupps gehen sie verloren … sie zeigen sich wieder wenn danach in der Erinnerung gesucht wird…wie ein wiederkehrender Traum der zu Ende geträumt werden will

    Liebe Grüße von Zuzaly 🌻🌲♥️

    Gefällt 1 Person

    • Das wäre schön wenn sie bei mir wiederkämen, Zuzaly.
      Meist sind sie dann verloren, ich bekomme es nicht wieder so hin wie es ursprünglich war.
      LG, Nati

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