Und Ihr so?

Alles abgesagt. Nichts geht mehr. Unbehagen murrt. Gelassenheit bleibt stark. Schließlich ist genug Klopapier im Haus vorhanden. Mir geht es gut. Ich habe alles, was ich brauche. Gut, Gesellschaft habe ich jetzt weniger als vorher, aber das ist für mich als Alleinlebende gut auszuhalten. Ich benutze mein Telefon, wenn ich mir Gemeinschaft wünsche und zur Not könnte ich sogar Skype-Anrufe tätigen. Vielleicht aktiviere ich diese Funktion mal wieder, sollte sich die selbst auferlegte „Fast- Quarantäne“ noch länger hinziehen. Nicht zu verachten ist auch die Gemeinschaft im Blog. Ich fühle mich nicht mehr allein, wenn ich mich eine Zeit lang bei Euch „aufgehalten“ habe.

Es ist also gut für mich, wie es ist und ich werde gleich mein Wäsche das erste Mal in diesem Jahr draußen im Garten aufhängen. Danach ist eine kleine Radrunde angesagt. Mal sehen, wie es meinem Städtchen geht. Alle Termine sind bis auf weiteres abgesagt. Ich weiß, das gilt für jeden und darum bin ich friedlich. Ich versäume nichts.

Und Ihr so? Was macht Ihr gerade und wie geht es Euch?

25 Kommentare

  1. Wir alle müssen uns wohl nun ziemlich einschränken und auch entsprechend Vorsich walten lassen. Aber trotzdem ist Zuversicht die beste Sicht und irhendwann geht auch dieser Ausnahmezustand, hoffentlich für uns unbeschadet, vorbei.🍀
    Liebe Grüße von Hanne

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      • Haben Angst, Geschäfte schließen und wollen sich dann Hintern abwischen können. Aber Geschäfte nicht mal in Italien zu.

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    • Liebe Regine, deine positive Einstellung freut mich.

      Durch Heimarbeit entfallen für mich täglich 90 Minuten Arbeitsweg. Ich koche nach wie vor gern, probiere Großmutters alte Rezepte aus und habe endlich wieder etwas mehr Zeit zum Schreiben. Gleichzeitig sorge ich mich um meine Familie, die zum Teil nicht um die Ecke wohnt.

      Machen wir das Beste draus.

      Bleib weiter froh und munter. Erik

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  2. Wie halten es die Italiener? „Andra tutto bene“ – alles wird gut.

    Wir müssen uns wohl alle einschränken. Ich arbeite von meinem Büro aus, Geschäftsreisen gibt es nicht, ich „meete“ online. Die Technologien dafür gibt es.

    Einkaufen, das, was ich brauche. Frisches Obst und Gemüse gibt es und alles andere kaufe ich so, wie ich es benötige. Basta!

    Es ist nötig, dass wir die Pandemie eindämmen und jeder wird seinen Teil dazu leisten müssen. Verantwortlich handeln, auch wenn’s einem nicht passt.

    Liebe Grüsse und bleib gesund
    Thomas

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    • Danke, Thomas, bleib auch Du gesund und munter. Bisher denke ich italienisch und bei mir fallen ja zum Glück Sorgen um Beruf oder Kinderversorgung weg. Ich weiß allerdings noch nicht, wie ich den Grad zwischen Einigeln und ab und zu etwas Geselligkeit handhaben will. Ostern steht vor der Tür! Liebe Grüße! Regine

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      • Liebe Regine,

        Ich denke, die wenigsten von uns sind zum Einsiedler geboren. Wir brauchen Kontakt zu anderen Menschen, das macht Lebewesen aus. Ich bin ab und zu ganz gerne mal auch einsamer Wolf, der durchs Revier streift, aber am Ende ist es ein Grundbedürfnis sich mit anderen auszutauschen.
        Ich bin Netzwerker, bin gerne und viel unterwegs, das fehlt mir jetzt auch, weil der Part meines Jobs, Menschen persönlich zu treffen, People Business, jetzt erst mal wegfällt.
        Den ganzen Tag aber am Telefon, Messengerdienste und die Netzwerke… wir erleben einen Wandel in unserer Arbeitswelt.

        Liebe Grüsse
        Thomas

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      • Wir erleben einen Wandel überhaupt. Ich bin gespannt, wo das hinführt. Mir fehlt das persönlich Zusammensein sehr. Aber hilft ja nichts, ich kann gerade nichts ändern, es ist so, wie es ist und abgesehen davon führe ich ein Luxusleben.
        Ich kann es mir gut vorstellen, dass es Dir nicht leicht fällt, auf das Reisen zu verzichten. Es fällt gerade ein großer Teil unserer selbstverständlichen Gewohnheiten weg. Manches kann ich noch gar nicht so richtig erfassen.

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      • Eines, was ich bislang bemerkt habe… es hat etwas von Herunterfahren. Keine Staus, keine Träumer auf der linken Spur 😎, kein Stress mit Flugverspätungen, nicht jeden Tag woanders, überlegen müssen, in welcher Stadt man heute aufwacht… Es hat mir nie etwas ausgemacht und ich vermisse es auch, aber jetzt ist es eben nicht möglich und ich bemerke bei mir, dass ich etwas ruhiger werde. Mal sehen, wie lange das gut geht, bis ich dann wieder raus MUSS!

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  3. Ich arbeite in einer Sprachschule, und da ist die Hölle los. Der Unterricht ist nun gestoppt worden, aber die GL agierte zögerlich. Die Kosten gibt es ja weiter, aber die Einnahmen fehlen. Miese Stimmung jedenfalls.

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      • Ich kann ja brav zu Hause bleiben. Was auf Dauer zwar nicht schön, aber machbar ist. Allerdings muss ich aufpassen, tagsüber nicht nur an das eine Thema zu denken. Ihr Berufstätigen und Eltern kleinerer Kinder habt allerdings jetzt eine sehr schwere Last zu tragen. Liebe Grüße! 💖💐

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      • Meine Last als Berufstätige wird demnächst stark reduziert: Ab nächster Woche dürfen wir nur noch 1 Tag/Woche im Büro sein, ansonsten im HOme Office. Mal sehn, wie das wird. Aber ich hinterfrage nichts. Hauptsache, wir kommen wieder raus aus dieser Situation. Alles Liebe! 🙂

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