Wonach sucht Ihr?

Sind die Tage des „Shut-Downs“ nicht auch Tage, in denen wir uns darüber klar werden können, was wir suchen, was wir ändern wollen? Diese seltsame Ausnahmesituation als Chance nutzen?

Paradigmenwechsel? Perspektivenwechsel? Selbstreflexion?

Mehr Achtsamkeit sich selbst gegenüber. Mehr Zeit für sich selbst. Mehr Ruhe zum Nachdenken.

Mehr Respekt und Wertschätzung denjenigen gegenüber, die sich jeden Tag für uns stark machen und das Gesundheitssystem am Laufen halten, die sicherstellen, dass wir weiter mit allem versorgt werden, was wir brauchen, was wir wirklich brauchen? Was brauchen wir denn wirklich? Umdenken in Sachen Konsum?

Solidarität und kein Mitleid mit denen, die dieser Shutdown am härtesten getroffen hat. Alte Menschen, die Ihre Angehörigen nicht mehr sehen dürfen, Gastronomiebetriebe, von denen viele nicht wissen, wie lange sie noch überleben, alle die mit der Veranstaltungsbranche zu tun haben. Respekt gebührt all denjenigen, die sich neu erfinden, die die Situation nicht einfach hinnehmen, sondern neue Konzepte entwickeln, neue Strategien umsetzen. Respekt für all die, die sich nicht unterkriegen lassen, kämpfen!

Solidarität hat nichts damit zu tun, dass der Pizzamann einmal an einen Pflegedienst ein paar Pizzen liefert und zum Onlineheld wird. Solidarität hat auch nichts damit zu tun, dass wir Online-Petitionen unterschreiben, einen Like abgeben und denken, wir hätten genug getan. Wenn Geschäfte jetzt wieder schrittweise öffnen dürfen – Buy local!

Ein Song, der mir dazu spontan eingefallen ist… Wonach sucht Ihr?

Einen schönen Wochenstart Euch!

#herzundverstand #gedanken #positivethoughts #neilyoung #heartofgold #suche #solidarität #fightcorona #stayathome #reflexion #autorthomasklukas #buchverdichtet

4 Kommentare

  1. Ich suche heute mal nach 7ct. mal nach 7 Euro – an Tagen, an denen man immer wieder Zahlen verdreht, ist es vllt doch unvernünftig an der Buchhaltung zu arbeiten 😀 .Spaß beiseite? Nö, genau den muss man im Moment suchen. Leichtigkeit, Spaß und ausgelassen Lachen kommen im Moment richtig zu kurz. Oder wie siehst Du das?

    Ich wälze mich nun auch nicht die ganze Zeit in Selbstmitleid und Sorge, bin sowieso jmd, der gern und viel lacht. ABER es bleibt mir oft im Halse stecken, wenn ich sehe, wie die Mitmenschen so drauf sind. Na vllt hilft es ja, wenn alle Masken tragen, dann muss ich die runtergezogenen Mundwinkel, die gerümpften Nasen nicht mehr sehen. Die miese Laune rieche ich trotzdem. Tja, den Galgenhumor verliert man zuletzt? 😉

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    • Ich hoffe, Du hast mittlerweile alle 7er geklärt, ist ja auch nervig.

      Die Masken helfen und ich werde demnächst auch eine tragen, wenn ich zum Einkaufen gehe oder mit der U-Bahn downtown fahre…
      Liebe Grüsse

      Liken

  2. Ich bin mit meinem Renteneintritt vor einigen Jahren schon einmal „aus der Zeit gefallen“ und baute mir ein neues, recht erfülltes Leben ohne Erwerbstätigkeit und Familie auf. Mit der Coronakrise fiel fast alles in sich zusammen, was mit anderen Menschen, Gruppen, Sport, Volkshochschule, Freunden und Familie zu tun hat. Dazu kommen noch die Sorgen vor einer Ansteckung und die Hoffnung, dass meinen Lieben nichts Schlimmes passiert. Wenn ich mich im Spiegel anschaue, sehe ich deutlich, wie sehr die Seele damit zu tun hat, stabil zu bleiben und die gute Laune nicht zu verlieren. Bei mir zeigen die runter gezogenen Mundwinkel eher meine Verunsicherung an, als meine schlechte Laune.

    Auf der anderen Seite gelingt es mir gut, mich zurechtzufinden und mit mir selbst zufrieden zu sein. Ich werde emotionaler und offener. Meine Gedankenwelt wird weiter und sensibler.

    Und ich freue mich so darauf, meine Familie und Freunde mit einem guten Gefühl eines Tages wieder in die Arme schließen zu können. Oh je, vermutlich lasse ich die nie wieder los!

    Es ist ungerecht, viele Menschen arbeiten bis zur Erschöpfung. Viele Familien sind am Limit. Weltweit geht es den meisten Menschen viel schlechter als mir. Das weiß ich und spüre große Dankbarkeit für mein Glück, ICH im Hier und Jetzt bei mir zu Hause zu sein.

    Unser altes Leben werden wir nicht so bald wieder bekommen, wenn überhaupt. Ich bin zuversichtlich, dass wir aus dieser Krise lernen und uns zum Positiven verändern können, wenn wir es denn wollen. Die allgemeine Verunsicherung ist groß und ich denke, dass im Moment niemand wissen kann, wie es weitergeht. Du schreibst: Respekt gebührt all denjenigen, die sich neu erfinden, die die Situation nicht einfach hinnehmen, sondern neue Konzepte entwickeln, neue Strategien umsetzen. Respekt für all die, die sich nicht unterkriegen lassen, kämpfen! Ja, dem stimme ich zu und ich suche nach Menschen, die mir in dieser Beziehung ein Vorbild sein können, denen ich mich vielleicht sogar anschließen kann. Danke für Deinen positiven Beitrag, lieber Thomas! Regine

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    • Lieben Dank Regine.
      Es fällt auch mir manchmal schwer, die Gelassenheit mit der ich ausgestattet bin, zu bewahren. Ich bin auch bei Dir, wenn Du Dich fragst, wie es weiter geht, ob wir wieder alle in den gleichen Trott zurückkehren… hoffentlich nicht!
      Ich denke, Du musst Dir keine Vorbilder suchen, so wie Du Dich jetzt mit der Situation arrangiert hast, ist doch wunderbar. Überlassen wir das Jammern den Anderen und freuen uns auf eine bessere Zeit, schon bald!
      Liebe Grüsse
      Thomas

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