Engellieder – Rilke

Ich habe das auf meine Blog schon gepostet, aber es passt so gut hier rein…

Ich ließ meinen Engel lange nicht los,

 und er verarmte mir in den Armen

 und wurde klein, und ich wurde groß:

 und auf einmal war ich das Erbarmen,

 und er eine zitternde Bitte bloß.

Da hab ich ihm seine Himmel gegeben, -

 und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;

 er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,

 und wir haben langsam einander erkannt...

Rainer Maria Rilke, aus: Frühe Gedichte (Engellieder)

und die Musik dazu…

Advertisements

6 Kommentare

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s