… zentriert sein …

Der Weg zur eigenen Mitte ist zweifelsohne ein langer. Wenn Menschen diesen finden sind sie wahrhaftig gesegnet. Denn, selbstverständlich ist das ganz und gar nicht, sich auf den Weg zu sich selbst zu machen.

Vor sehr vielen Jahren habe ich in mein Tagebuch folgenden Text geschrieben:
„ Auf dem Weg zu DIR, habe ich MICH gefunden!“ Heute erkenne ich, dass man sich erst selbst *gefunden* haben muss, um auch das wahre *DU* zu finden, zu erkennen, zu akzeptieren. Wobei ich aber auch keineswegs unerwähnt lassen will, dass es sehr viele Menschen gibt, welche es auch gar nicht zu-lassen, dass  Mit-Mensch ihr *DU*  findet.
Nun, was sich wohl dahinter verbringt will ich jetzt dahingestellt lassen.

Nun aber zurück zur *eigenen Mitte*. In dieser Mitte zu sein ist wiederum vollkommen unabhängig von äußeren Belangen, wie Beruf, Geschlecht, Alter, oder anderen Faktoren.

Den Weg dorthin gehen zu wollen, liegt einzig und allein in Bewusstsein, in der Bewusst-Werdung einer jeden einzelnen Menschenseele.
So denke ich, ist es wichtig und wertvoll, manchmal von dem direkten Weg dorthin abzukommen. Wichtig, weil mensch bei diesen Abweichungen und Ausschweifungen wiederum Neues sieht und erlebt und dadurch neue Erkenntnisse und Erfahrungen gewinnt. Nichts ist umsonst! Alles macht Sinn!

Es ist von Vorteil und unumgänglich zuzulassen. Ebenso sich einzulassen, manchmal alles sein lassen und aufs Neue Mut fassen. Dies ist ein Kreislauf, so wie alles Leben eben Kreisläufen unterliegt.

Die Quintessenz des Weges in die eigene Mitte ist, SELBST die Mitte des eigenen Lebens zu sein und aus dieser Mitte zu leben. So ist der Mensch Zentrum, zentriert, zukunftsorientiert. Herz und Hirn sind in Balance.

© Monika-Maria Ehliah Windtner

HERZ-lichste Grüße und die besten Wünsche
Monika-Maria

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4 Kommentare

  1. Ein schöner Text, liebe Monika-Maria. Manchmal frage ich mich, ob es „Veranlagung“ ist, oder früh gesetzte Ziele im Leben oder was auch immer da wirkt, sich auf den Weg zu machen oder nicht. Manchmal sind es auch „Schicksalsschläge“, die einen aufhorchen lassen. Es ist, wenn Du mich fragst, eine Notwendigkeit, aber eine, die nicht ohne Anstrengung und meist auch nicht ohne Schmerz vonstatten geht. Liebe Adventsgrüße. ❤

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    • Liebe Wolkenbe“Obacht“-erin,
      ich danke dir für das Lesen des Beitrages und für deinen Kommentar. Danke!
      Nun, ich denke due Gründe für das „sich auf den Weg“ machen sind sehr unterschiedlich.
      Oftmals sind es gewisse wie du schreibst Schicksals-Schläge.
      Veranlagung, vielleicht wenn ein Kind, bei den Eltern, oder bei einem Elternteil,
      dieses sich auf den Weg machen ER-lebt hat und davon be-„GEISTERT“ ist.
      … oder einfach der Ruf, das Bedürfnis, der Wunsch nach geistigem Wachstum.
      … es gibt gewiss viele Be-„WEG“-Gründe dafür.

      Aber ich glaube auch, dass sich auch viele Menschen ganz bewusst nicht auf den Weg machen,
      weil sie ahnen dass damit eine Bewusst-Werdung und V-ER-Änderung einher geht und das wollen sie vermeiden.
      So ist es meine Erfahrung…
      Segen dir an diesem Advent-Sonntag!
      HERZ-lichst
      M.M.

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