Am Ende…

Diese Aussage hat etwas sehr Nachdenkliches und passt, so denke ich, sehr gut zu unserem neuen Monatsthema…


Stimmt diese Aussage überhaupt?

Welche Stationen möchten wir lieber vergessen?

Welche Stationen haben wir übersehen?

Welche Stationen müssen wir unbedingt noch mitnehmen?

Welche Stationen wollen wir nochmal sehen?

Wo lohnt es sich, inne zu halten?

Welche Personen haben uns auf unseren Stationen begleitet oder besser auch nicht?

Ist diese Aussage das (traurige) Resümee eines jeden Lebens? Nämlich, dass wir unsere Zeit für Dinge verwendet haben, die uns vielleicht gar nicht weitergebracht haben? Zeit vergeudet, die wir viel besser hätten investieren können?

Kommt es Euch auch manchmal so vor, dass das Leben einer Fahrt auf der Autobahn gleicht? Schnell vorankommen um dann irgendwo anzukommen? Alles, was auf der Strecke zu sehen war, ist auf der Strecke geblieben? Rückwärts fahren geht nicht… Stehenbleiben auch nicht auf freier Strecke…

Habt Ihr eine Liste, mit Dingen, die Ihr unbedingt noch machen wollt? Stationen, an denen Ihr in jedem Fall noch halten wollt?


 

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20 Kommentare

  1. Ich hab schon genug getan 😂 … also … will sagen …
    Je mehr man macht was man will … auch das was nix taugt 😉 … umso weniger bleibt übrig was noch noch machen muss …. will …

    Nee … keine Löffel-Liste meinerseits

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  2. Mal ganz banal gesprochen: solange es einem gut geht, kommen diese Gedanken doch nicht auf. Erst wenn sich Misserfolge einstellen, Krankheiten, Beziehungsprobleme, Zukunftsängste, Probleme im Beruf und bei der Arbeit, Sorgen um die Entwicklung der Kinder. Und wenn man absehen kann, dass das Leben zu Ende geht. D.h. im Prinzip immer als Reaktion auf eine Negativsituation oder fehlende positive Lebenseinstellung. Und wie Münchhausen, sich selbst am Schopfe aus dem Schlamassel ziehen, gelingt halt nur Wenigen.
    Es fehlen da wohl nur zu oft die eigenen und fremden Impulse und der Glaube, dass man wirklich eine Chance hat.

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    • Guten Morgen Werner,

      ich denke, man darf auch mal zwischendurch reflektieren, sich Gedanken machen, auch wenn es einem gut geht. Gehört es nicht auch zum Prozess der Entwicklung der eigenen Person? Ich denke auch nicht, dass dies immer mit einer Negativsituation zu tun haben muss…

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      • Ja natürlich hast Du recht. Ich bin prinzipiell auch lieber vorbereitet auf das, was auf mich zukommt oder zukommen könnte. Aber vielfach ist es halt anders: man lebt in den Tag hinein, macht Erfahrungen, positiv oder negativ), und dann so weiter oder man kommt ins Grübeln, wenn man das Ergebnis nicht dem „Schicksal“ zuordnet. Und das ist für viele halt immer noch die einfachste Lösung. Leider.

        LG Werner

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  3. Ich bin grad mitten im 5. Leben seit der Geburt. Und empfinde das Leben auch nicht als monoton langsam oder rasend schnell. Mal plätschert es ruhig und gemütlich wie an einem heißen Sommertag und ich genieße die Zeit, indem ich die Begleiter und die Umwelt bewusst wahrnehme. Und mal sind da schnelle Stromschnellen, auf die es zu reagieren gilt, ohne in der Lage zu sein, das Ufer zu betrachten oder ein Auge auf die Mitreisenden haben zu können. Und dann wieder ist einfach mal alles eine eingefroren, stagniert in jeglicher Hinsicht.
    Gegen das Universum ist ein Menschenleben ein Pups. Also ist es doch eigentlich erstaunlich, was wir Menschen so alles in so eine Pupsdauer gepackt bekommen 😃. Trotz all der Demut würde ich mal sagen: Respekt und ziemlich genial effektiv, wie wir kleinen Fleischklopse so unsere Zeit bis zum MHD nutzen 😉
    Liebe Grüße
    Andrea, die jetzt auch endlich in die Waagerechte will ☺️

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    • Guten Morgen Andrea,

      ich habe nicht mitgezählt, in welchem Leben ich mich gerade befinde 😬
      Schön, dieses Bild, das Leben mit einem Fluss zu vergleichen. Das hat was…
      Und ja, ich gebe Dir recht, schon erstaunlich, was wir alles in diese Zeit in der wir da sind, reinpacken!
      Bei mir plätschert es gerade noch so vor sich hin, aber der erste Kaffee steht vor mir 😉 und dann gehts ab in den Samstag.

      Liebe Grüsse und einen wunderbaren Samstag Dir 😊
      Thomas

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  4. Warum soll irgend etwas umsonst sein? Man hat dann halt Erfahrung gesammelt und die sammelt man ein Leben lang.
    So wie schon Andrea geschrieben hat: Man ist so kurz auf der Welt, da ist es schon erstaunlich was wir so alles treiben.

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  5. ja lieber Thomas … es ein nie ausgehendes Feuer
    … es *muss im Leben stetig Haltpstationen geben* –
    nicht nach dem Motto *ohne Rast und ohne Ruh* erst dann mach ich meine Augen zu
    – nach Plan die Prioritätenliste im Fluge abstecken – ohne stationär auf Gefühlsebenen die heilen …zu verweilen
    … es sind die produktiv immer wieder neuen Erfahrungswerte die dein ganzheitliches Wesen bei diesen An-halt-Stationen ortet – sie hortet – fängt und wieder frei lässt …
    eine Station kann etwas festes … materielles verkörpern – einen manifestierten Standort – aber auch als etwas flüchtig Fliegendes funktionieren – eine Station der fliehenden Erinnerungen bestimmter Geschehnisse u.s.w.

    Wünsche euch noch recht viel Spaß und Ideenreichtum bei diesem unerschöpflichen Thema
    morgen zum Sonntag gibts auch einen netten Beitrag von mir – eine kleine teils fiktive Anekdote 😉

    Lieb grüßt die zuzaly 🙂

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe zuza,
      Schön umschrieben, wie Stationen aussehen können, genauso ist es… Erfahrungswerte machen uns aus, formen uns. Erinnerungen helfen oder behindern, weitere Stationen zu erkunden, je nachdem, wie man damit umgeht.

      Freue mich auf Deinen Beitrag… schönen Samstag noch

      Liebe Grüsse
      Thomas 😊

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  6. Lieber Thomas, ich wünsche Dir noch viele Rastplätze, spannende Autobahnausfahrten, Sehenswürdigkeiten und wunderbare Ausblicke auf der Straße des Lebens.

    Sogar ein Stau kann toll sein, wenn man dabei mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommt😊

    Das Tempo kannst Du ja bestimmen und enweder mit Vollgas ganz links über den Asphalt jagen oder gemütlich ganz rechts hinter ’ne LKW hertuckern.

    Manchmal muss es auch eine Umleitung sein, wenn auf der Autobahn so gar nichts mehr geht und manchmaltrifft man die verrückresten Leute auf der Straße. Die Bequemen können sogar den Autozug nehmen und die Zukünftigen können beim Autofahren sogar schlafen😊

    Jedenfalls ist Dein Beitrag für mich wichtig, denn ich rase auch viel zu häufig durchs Leben, erlebe auch viel, bin dann aber ganz schön aus der Puste…

    Der Song ist jedenfalls total klasse zum Thema ausgewählt.
    -> Das könnte auch ein eigenes Thema sein: Was würde ich tun, wenn ich nur noch 24 Stunden zu leben hätte?

    Liebe Grüße
    Christine

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