Wie kann ich frei sein ?

 

zzIch war fasziniert

Von erstem Mal an, als ich es hörte

Freedom’s just another word for nothing left to lose

Freiheit ist, wenn man nichts mehr zu verlieren hat

Ich wusste: Das stimmt. So sicher wie das Amen in der Kirche

Nur verstanden hab ich es nicht

Ist das nicht furchtbar traurig, wenn man nichts mehr zu verlieren hat ?

Armut kommt einem da in den Sinn … Einsamkeit …

Nichts zu verlieren haben heißt nichts zu haben … schrecklich …

Dann kam die Zeit, dass ich dachte zu verstehen

Buddhistische Nicht-Anhaftung

Nonnische Besitzlosigkeit

Jedoch … dahin ist es ein weiter Weg, so mitten im menschlichen Leben …

Und … ist das wirklich das was ich will ?

Ich im Kloster ?

Das arme Kloster  😆

Und dann

Ganz plötzlich

Fiel es mir vom Himmel

Mitten in’s Herz

Ich habe nichts zu verlieren

Denn

Ich vertraue dem Leben

Gott, dem Universum … wie immer du es nennen willst

Und ich weiß

Es liebt mich und will nur das Beste für mich

Wenn das Leben mir etwas nimmt, dann aus gutem Grund

Irgendwas brauch ich da, auch wenn ich es vielleicht nicht sofort sehen kann

Zum lernen … zum wachsen … mich zu ent-wickeln dahin, wo ich hin gehör

Wenn das Leben mir etwas nimmt, dann nur, um mir etwas zu geben

Ich kann immer nur etwas bekommen, auch wenn mir etwas genommen wird

Angst ist der Feind der Freiheit

Das Gegenteil von Angst ist Vertrauen

Vertrauen ist Freiheit

🙂

So einfach ist das

🙂

 

(Foto von Ananda, Video von YouTube)

 

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15 Kommentare

  1. Du hast so recht Ananda,
    Freiheit bedeutet Vertrauen.
    Vertrauen das alles gut wird,
    Vertrauen auf sich selbst,
    Vertrauen auf das Leben.

    Aber wer kann schon von sich sagen dieses Vertrauen voll und ganz zu haben?
    Nicht zu wissen was kommt,
    Nicht zu wissen was sein wird,
    loslassen, einfach jetzt und hier.

    Ich kann es nicht, wie so viele.
    Sicherheit gibt vielen Kraft und Mut,
    auch wenn viele sagen Sicherheit gibt es nicht.
    In unserem Denken schon,
    auch wenn Sicherheit trügerisch ist.

    Gefällt 1 Person

    • Ich hab da über 50 Jahre für gebraucht und viele Federn gelassen
      Aber das Leben hat nicht locker gelassen … und mir noch’n paar Federn raus gerupft …
      Bis ich endlich aufgegeben hab –
      Es is stärker – da machste nix
      😂😂😂

      Gefällt 2 Personen

  2. …ja das Leben nimmt mir aus fragwürdigen Gründen immer *die Männer * meinen Sohn – meinen Mann – meinen Enkel – zwei meiner Schwiegersöhne (Scheidung) – und jetzt auch bald meine illusionäre Liebe (Krebs)
    Meine Freiheit bezahle ich mit Tränen – die nicht aufhören zu fließen –
    ja ich bin gefangen in meiner so geschaffenen Freiheit –

    lieb Grüß die zuzaly 😉
    sehr guter Beitrag ananda 🙂

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    • Danke ❤

      Mir hat das Leben auch schon viel genommen …
      Unter so einigem anderem meinen Mann und einen halben Zeh …
      Und es sind Prozesse … sehr lange Prozesse …
      Aber das Wunder ist –
      Ich bin vollkommen vollständig
      Auch ohne Mann und mit einem halben Zeh weniger …
      Und das ist …
      Schon ziemlich unglaublich
      Will sagen … gute 50 Jahre lang hätte ich nie gedacht, dass ich mich jemals so fühlen würde
      Das Leben gibt mir tatsächlich alles was ich brauche
      Wahnsinn …

      Gefällt 2 Personen

      • das Unglücklichsein kann man sich auch regelrecht einreden – also das bin ich definitiv nicht –
        sei deinem Weg ..den Du jetzt im Griff hast
        dankbar – den Glück liegt nicht auf der Straße – man muss es sich geistig erarbeiten – aus Betrachtung vieler anderer schönen geistigen Dinge

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  3. Schöner Text, liebe Arnanda, auch wenn ich einiges anders sehe. Ich denke nicht, dass das Leben gerecht ist. Ich kann viel mehr verlieren als gewinnen. Oder umgekehrt, wenn ich ein Glückskind bin. Und ja, Vertrauen hilft, sich frei zu fühlen, egal was kommt. Ich kann mir allerdings auch Situationen vorstellen, in denen ich nicht frei sein kann. Wenn ich das akzeptiere, geht es mir so gut, wie es eben geht. Liebe Grüße! Regine

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  4. Liebe Ananda, ein schöner Beitrag, der mich zum Nachdenken gebracht hat.

    Erst wenn man verloren hat, was man so geliebt hat und es akzeptiert hat, dass es eben so passieren musste, ist man frei für Neues. Frei zu entscheiden, wie es weiter geht. Und wenn man sich dann wirklich frei fühlt, dann kommt das Universum und legt uns die Chancen hin. Neue Begegnungen, neue Wege, ein Stück weit auch ein neues Leben…

    Liebe Grüsse
    Thomas

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