
Ich schaue
in den Spiegel
und sehe Dich,
hinter mir.
Wenn ich
durch den Park gehe,
sehe ich Dich,
vor mir.
Doch Du bist
es nicht.
Ich höre überall
Deine Stimme
und Dein Lachen.
Doch sie gehört
jemand anderen.
Ich bin allein,
mir ist kalt.
Ich wünschte
Du wärst hier,
bei mir.
(Foto Pixabay)

Dazu brauchts keine weiteren Worte… Sehr schön geschrieben!
Liebe Grüße von Hanne
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Nein, das braucht es nicht.
Danke Hanne.
Manchmal ist es schön so, wie es da steht.
LG, Nati
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Apropos SEHNSUCHT … Mein Erlebnis vor fast 53 Jahren:
*
Erste Liebe
Seit jenem Tag,
da wir uns trafen,
stelle ich die Frage,
ob ich dich
überhaupt für mich
verlangen dürfte.
Seit der Stunde,
da wir uns küssten,
stehe ich ganz im Bann
der Liebe;
kämpfen die Triebe
mit der Macht der Vernunft.
Alles ist neu …
Der Kampf fällt uns schwer,
weil wir beide jung sind.
Nun scheint sich
das zu erfüllen,
was wir uns erträumten
in jäher Sehnsucht.
___
© P. Achim Tettschlag, Erfurt 1966
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Eine schöne Erinnerung an die erste Liebe, oder?
Ich danke dir, Achim.
LG, Nati
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Wenn nur noch ein Schatten,
nur noch eine Erinnerung bleibt
und ein Grabstein von damals erzählt
wird es Zeit, die Reminiszenzen
einzuwickeln in eine warme
Decke des Verbleibens, die
auch uns wärmt, die wir sind. Im
Immer noch, immer noch und morgen
bis wir selbst in solch einer alten
Erinnerungdecke sind, die
andere wärmt.
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Wie passend und schön von dir.
Dankeschön 😊
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