… und in Worten …

Ich komm an die Adria und fühl mich zu Hause

Ich komm nach London und fühl mich zu Hause

Ich komm nach Budapest und fühl mich zu Hause

Ich komm nach Rügen und fühl mich zu Hause

Ich komm nach Rhodos und fühl mich zu Hause

Südtirol sowieso 😉

Fühl ich mich überall zu Hause ?

Nicht ganz … an einen Ort erinnere ich mich, da fühlte ich mich aber gar nicht zu Hause … am Gardasee , da war es unangenehm … Verona ging dann schon wieder 😊

Zu Hause, Heimat , ist in mir drin

Ich nehm sie überall mit hin

Zu Hause, Heimat, ist kein Ort

Deshalb bin ich immer hier und niemals dort

19 Kommentare

    • Zuhause und Heimat ist für mich nicht dasselbe. In meinem Zuhause darf ich ICH sein, eine Heimat fordert Dinge von mir, die ich nicht bieten will und/oder nicht kann und/oder nicht mag. Ein Zuhause kann ich mir überall schaffen oder zumindest zu schaffen versuchen, eine sozio-regionale Heimat, auch eine zweite/dritte …/n-te ist in gewisser Hinsicht vorgegeben, nicht (nur) von mir abhängig, verschließt sich mir, drängt sich mir auf … Nein, danke. Und die Heimat „in mir drin“? Mein Großvater soll nach dem Tod seiner Ehefrau gesagt haben, es sei bei jedem seiner Kinder schön, aber „Heimat“ habe er keine mehr. Auch und gerade nicht in sich drin. Mein Mann ist nun auch schon seit Jahren tot, und ich kann meinen Großvater verstehen.

      Gefällt 2 Personen

      • Ich kann da keinen Unterschied sehen
        Die Unterscheidung kommt, schätze ich mal, aus dem zeitlichen Denken
        Heimat ist das , wo ich her komm
        Wenn ich aber immer im Jetzt bin, gibt es da keinen Unterschied mehr

        Gefällt 1 Person

  1. Ich hab für mich die Erfahrung machen dürfen, dass es das „in mir drin“ Zuhause gibt, daneben aber auch ein örtlich definiertes Zuhause. Letzteres hat mich vor fast einem Jahr in einem Raum geflasht, den ich seit 10 Jahren nicht betreten hatte, totales Herzgefühl. Einzigartige Erfahrung für mich, so als bis dahin Vollzeitnomadin. Deshalb glaub ich eben schon, dass es Orte gibt, an die man gehört.
    LG

    Gefällt 3 Personen

      • Es gibt nur eine Gegend, die meinen Schmerz auslöscht, der mich seit jüngster Kindheit besetzt. Und das ist Tirol, eben speziell das Kaisergebirge. Das was ich in der Erzählung beschrieb, erlebte ich mit knapp dreizehn Jahren und seit jenem Augenblick bin ich erwacht, habe Hoffnung und die Gewissheit, dass es gewollt ist, dass ich lebe, erlebe. Es war das Ende meiner gefährlichen Tests, durch die ich es zu wissen trachtete. Ein wirklich dramatischer, auch schockierender Moment, der mir die Antwort auf meine Lebensfrage schenkte.
        Aber es gibt auch viele Orte, wo ich mich glücklich, irgendwie verwandt fühle. Darunter auch, wie bei dir solche, die ich nur von Fotos oder Dokumentationen kenne. Die erlebten sind Lyon, Ibiza, Teneriffa, Mallorca, Sri Lanka, Lübeck, Wien, Rom, Sizilien, Neuseeland.
        Ganz starke Gefühle, als ob dort ein Teil meiner Seele verdrahtet ist, lösen Hawaii, Island, Ungarn, Japan, Indien und Russland aus. Bei Russland ist es extrem. Nicht, dass ich zurzeit dort leben wollte. Aber ich sehe z. B. Bilder von Kanada und finde es phantastisch, doch es berührt mich nichts. Doch sehe ich Bilder von ähnlichen Weiten in Russland, klopft mein Herz wie wild und ich weiß, da war mal was. Und die Männerchöre bewirken ein ungeheuer starkes Gefühl, Verlorenes wiedergefunden zu haben.
        Verrückt, aber auch total spannend.

        Gefällt 1 Person

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